Wii-Spiele & Wii-Zubehör

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Insider Tipps

Archiv für November, 2007

29. November 2007
Autor: Kefka

Nachdem ich im vorletzten Bericht über den Rollenspielmangel auf der Wii gemotzt habe, möchte ich heute mal ein wenig das neue Tales Game für’n GameBoy DS hypen. Freude schöner Götterfunken, gepriesen sei der Herr der Ringe in der Höh, es wird kommen ein neues Spiel. Am 6. Dezember schon wird das Spiel in Japan veröffentlicht. Ich bin mittlerweile so ausgehungert, dass ich einen RPGFutter-Import aus Kirschblütenland erwäge.

Hier ein Trailer mit sinnvollem Bildmaterial:

Ein lustiges Feature soll zum Beispiel die Möglichkeit zwischen Cell-Shading und klassischem 3D-Klotzlook (konkret heißt das schwarze Linien oder keine) zu wählen sein. Außerdem soll man Charaktere selbst kreiren können, was in japanischen RPGs eigentlich relativ selten der Fall ist. Altbekannt sind hingegen die Filmchen im Hippielooks, die Skit-Dialogfunktion und natürlich das Hau-wild-auf-die-Knöpfchen-und-hoff-dass-ne-Spezialattacke-draus-wird-Kampfsystem.

In Japan kann man übrigens nicht nur spielen, sondern auch gleich noch das passende Manga dazu lesen:

tofmanga


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28. November 2007
Autor: Kefka

Ich bin sprachlos. Naja, fast. Loading Ready Run hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal stellen sie Wii Spiele vor, die hätten sein können, aber nie werden: Walfang, Kaiserschnitt, Rectaluntersuchung, Robbenjagd… aber seht selbst:


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28. November 2007
Autor: Kefka

Nein. Calista Flockhart ist kein Hauptcharakter! Eigentlich ist es entweder zu früh, darüber etwas zu schreiben - das Release Date ist bis jetzt erst vage und unsicher für ungefähr 2008 angegeben - oder aber es ist viel zu spät, denn die offizielle Homepage ist schon vor einer kleinen Ewigkeit (naja, am 25.1. - die Welt ist schnell-lebig) online gegangen. Trotzdem muss ich mich darüber auslassen, um meiner Verzweiflung über die derzeitige und generelle RPG Flaute auf dem Wii ein wenig Frauchen zu werden. (Bin ich nur verwöhnt oder paranoid oder tut sich in der Hinsicht wirklich kaum etwas? Die zwielichte Prinzessin Zelda hat doch bewiesen, dass es geht!)

Hier erst mal der eigentlich nichts sagende Trailer:

In Kooperation mit der Dengeki (nem japanischen Videospiele-Magazin) bastelt Tales of Erfinder Namco gerade fleißig an dem endzeitlichen Trauerspiel Fragile (ausgesprochen Frajiilu) - Tschüssi Mondruine (FRAGILE ~さよなら月の廃墟~ ja, das ist kopiert und eingefügt :P). Die Abteilung Tri-Crescendo (Wiki Artikel hier), auch bekannt für ihre Arbeit an Baten Kaitos auf dem GameCube und Eternal Sonata für PS3 und XBOX 360, werkelt am System, während das GameDesign und die Graphikprogrammierung das Team hinter den beiden Japan-only PS2 Games “Seven: Molmorth no Kiheitai”  und “Venus and Braves: Majo to Megami to Horobi no Yogen” beaufsichtigt.

Das bisher bekannte hat die Dengeki gestern mit Screenshots bestückt zusammengefasst:

In nicht allzu ferner Zukunft liegt die Welt in Trümmern. Die Überreste der Menschheit schlägt sich einsam durch die Ruinen. In dieser trostlosen Atmosphäre macht sich unser Held Seto auf die Suche nach anderen Überlebenden. Das Spiel wird aus der Perspektive dreier Lebendiger erzählt, wobei Namco noch nicht spoilern wollte, ob die sich auch mal treffen (hey, is doch aber eigentlich klar, oder?). Einsam und verlassen wandert man durch die menschenleeren Ex-Städte, verkloppt böse Geister (wohl von den unfreiwillig Verschiedenen?) und findet “Schätze” (= halbkaputter Industriemüll und High-Tech-Überreste). Je nachdem, was für Schrott man einsammelt, ändert sich die Storyline, so dass jeder Spieler seine persönliche Geschichte (my-RPG-Story?) erzählt bekommt. Mit der Wii Remote soll man dann Taschenlampe spielen können.

Ich steh zwar mehr auf RPGs der Marke Fantasyschinken, doch bis jetzt sehen die Screenshots schonmal sehr interessant und liebervollerweise detailliert aus. Besonders die Klos haben es mir angetan…

Hoffentlich schafft es das Game auch in unsere Gefilde und bleibt kein exklusives Hieroglyphen-Insel Spiel.


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28. November 2007
Autor: Kefka

Mögt ihr Linux? Nein? Egal. Nintendo offenbar schon. Eine andere Erklärung habe ich dafür nicht:

redhatwii

Ich weiß zwar nicht, mit wem von Ninty the Jungs von Red Hat da geschlafen haben, aber auf jeden Fall scheinen sie eine LKW-Ladung Wiis über zu haben. Oder aber sie haben es wirklich wirklich nötig. Vielleicht sind sie ja gar der Grund für die Lieferschwierigkeiten, denen uns Vieh ab und an erliegt? Ich sehe vor mir eine Vision von tausenden Red-Hat-Sklaven, die zeitgleich die Gamerläden Nordamerikas überrennen und in Massen Wii abschleppen. Oder ist dies etwa ein versteckter Welteroberungsplan (nach dem Motto: wenn die anderen mit Wii-Spielen beschäftigt sind, haben wir freie Bahn). Oder vielleicht ein Anfall von Gutmütigkeit? Mein weiß es nicht.

Jedenfalls muss man sich vom 1. Dezember bis 18. Januar einschreiben und dabei den Promo-Code Wii-WEB gut sichtbar aufs Online-Formular tackern, um sein persönliches Red-Hat-Viech abzukriegen.

Und nochmal für alle diejenigen, für die der Gedankensprung zwischen dem ersten und dem zweiten Satz eine alpine Schlucht war: Red Hat ist der Hersteller der gleichnamigen Linuxdistribution. In teutschen Landen ist gemeinhin die Variante von Suse verbreiteter. Linux wird v.a. bei Firmen, die viele Computer mit vielen Betriebssystemen ausstatten und zuverlässig vernetzen müssen, immer beliebter und für solche sind dann wohl auch die Kurse bei Red Hat gedacht. Die Gebühren kann man nur mit einem Managergehalt bezahlen. Statt für stolze Preise jenseits der 2.000 Dollar auch noch die Schulbank drücken zu müssen, kaufe ich mir lieber 10 Wii und spiele fuchtelnderweise bis mir der Arm abfällt. Zum Wohle!


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27. November 2007
Autor: Kefka

Yep. Japaner lieben Zusatzfunktionen für ihre Konsolen. Ich erinnere mich liebevoll an ein Bügeleisen für’s SNES (allerdings kenn ich das nur als Foto aus der… Total! oder war es die SuperPlay? oder noch was anderes?). Egal. Es gibt neuesterweise einen TV Tuner für den GameBoy DS. Jeder, der ein wenig im Web rumgeistert sollte auch schon entsprechende Meldungen z.B. bei N-Zone oder vielleicht einer englischsprachigen Business-Seite gesehen haben: Obwohl Ninty eigentlich keine Werbung für ihr neuestes Spielzeuchs gemacht haben, konnte ihre Homepage der japanischen Vorbestellwut kaum Stand halten und landete zwischendurch immer wieder auf der Nase. Da andere schon wortgewaltigerweise festgestellt haben, dass das DS TV beliebt sei, kann ich der Zahlhascherei geschickt ausweichen und mich gleich der richtigen Info hingeben.

OneSeg DS

Funktionen

Im Gegensatz zu den meisten anderen MobilTV-Geräten hat das DS zwei Bildschirme. Deshalb kann man praktischerweise beim Fernsehen nicht nur per Touchpad leichter die Kanal wechseln oder Lautstärke und Helligkeit einstelligen, sondern auch jeden möglichen anderen Unfug mit dem Gerät anstellen, wie zB Notizen schreiben, Screenshots machen usw. Wenn einem das Bild auf dem DS Bildschirm zu groß ist, kann man das ganz auch gedreht anschauen (frag mich mal einer nach dem Sinn). Zudem kann man sich per zweitem Bildschirm zeitgleich Videotext, Untertitel und sonstige Zusatzinfos lesenderweise zu Gemüte führen. Ein echter Vorteil gegenüber Handy und Co. Interessieren würde mich auch mal, ob man währenddessen auch GameBoy Advanced Games auf dem unteren Bildschirm spielen kann. Hier das offizielle Werbevideo:

Fotos und zwischendurch nen paar begeisterte Worte gibt es bei dannchoo.com.

Technologie
Bevor ihr in Freudentaumel verfallt: Das DS TV wird es nach jetztigem Technikstand bei uns wohl erst mal so nicht geben. In Japan läuft MobilTV nämlich über One-Seg. In Japan wird der terrestrische Rundfunk in 13 Segmente geteilt ausgestrahlt. Seit dem 1. April 2006 wird davon speziell für mobile Rundfunkempfänger, z.B. mit das Handy oder ein Navigationssystem im Auto, davon ein Segment (”One-Seg”) ausgestrahlt. Zur Komprimierung wird der h264 Standart im MPEG4 Format mit dem HE-ACC Audio-Codec verwendet. Die Auflösung beträgt maximal 320×240 pixel bei einer Bitrate von 220-320kbit/s. NTT DoCoMo hat für diejenigen von euch, die des Englischen mächtig sind, eine kleine Einführung ins Thema One-Seg.


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27. November 2007
Autor: Kefka

Kotaku wollte schon das Ende der Welt einläuten: “Mario Galaxy” hatte “Zelda - The Ocarina of Time” als bestes Spiel aller Zeiten bei Gamerankings abgelöst. Ein paar Tage später scheinen nun die Zelda Fans aufgewacht zu sein. Offenbar waren die so damit beschäftigt, dass ihnen die Karotten nicht ausgehen (nichts ist schlimmer, als wenn man grad fröhlich am Side-Qesten, z.B. Bogenschießen, ist und das Pferd plötzlich keinen Bock mehr hat auf Rückenmassage durch Links Gesäß), dass sie keine Zeit gefunden haben, sich in ferne Galaxien zu bewegen. Nun haben sich offenbar ein paar von den Herzchen-Container-Sammlern dazu herabgelassen, doch mal wieder was anderes zu zocken. Ihr Ergebnis: Nix da!
Oder haben etwa die Galaxy-Fans selbst irgendwelche Käfer im System gefunden? Wer weiß…

ocarina of time

Zelda ist auf jeden Fall auch eines dieser typischen sinnlos Games, was die Story betrifft. Wer hat noch mal Final Fantasy VI geschreibselt? Der soll sich doch bitte mal mit den Programmierfreaks und Gamedesignern von Ninty zusammenschmeißen…


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26. November 2007
Autor: Kefka

Doch alles eine Pampe? Gametrailers hat sich die Mühe gemacht, mal ein paar Ausschnitte von Super Mario Galaxy mit ähnlich aussehenden von Super Mario Sunshine zu vergleichen:

Ich bin nur bedingt überzeugt. Natürlich ist die Spielmechanik und auch die Optik ähnlich. Hey, es ist verflucht noch mal Mario! Klar sieht er immer noch genauso aus und macht immer noch die gleichen Sachen. Natürlich hat sich das Aussehen vieler Dinge seit der “3D Revolution” nicht verändert, aber davor haben wir uns doch auch nicht beschwert, dass Super Mario über Jahre hinweg immer gleich gehüpft ist. Wobei, doch, haben wir. Aber damals waren wir jung und dumm. ;)

Ganz abgesehen davon finde ich Super Mario Sunshine nicht ansatzweise so schlecht, wie es immer von den vor allem im Internet wuselnden Miesepetern immer hingestellt wird. Ja, die “Story” ist selbst für Mario-Verhältnisse dünner als dem Sternentalerchen ihr Leibchen damals und dieser Wasserspritzrucksack dürfte an Uncoolheit wohl kaum zu überbieten sein. Die sich ewig hinziehenden Sammel- und Bring/Hol-Aktionen gingen einem sicherlich auch irgendwann auf den Boo Geist. Dennoch war es abwechslungsreich, einfallsreich und im Gegensatz zu Galaxy weniger linear (wenn man sich auch nicht so frei bewegen konnte wie bei Mario64) und mit einem knackigeren Schwierigkeitsgrad versehen. War wohl zu schwierig für unsere lieben Grundschüler und die motorisch völlig unbegabte beste Freundin von uns Game-Girl (*puh* noch grad die politisch korrekte Kurve gekratzt)…


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26. November 2007
Autor: Kefka

Nintendo of Europe - sprich Ninty von bei uns - hat kurzfristig seine Pforten geschlossen. Offenbar war ihnen der winterliche Herbst zu frisch. So haben die Jungs alles stehen und liegen lassen und ihre Homepage für einen Frühjahrsputz mitten in der Blätter-vom-Baum-Fall-Zeit vom Netz genommen.

no ninty page 

Als die große Innovation schlechthin werden die verschiedenen Benutzergruppen (Club Nintendo, Premium und wie’s net über die Jahre alles hieß) zusammengefasst. Einschreiben als neuer Benutzer  kann man sich übrigens auch während der Renovierungsphase! Newbies kaufen so zwar die Katze im Sack (bzw. geben ihre Kontaktdaten irgendeiner ihnen inbekannten Klempnerfirma), aber auch gut. Ansonsten wird es ja nun nicht mehr lange dauern, bis wir die neue Webpräsenz von BigN bestaunen dürfen. Auf die Nintendo DS und Wii Homepages kann man übrigens weiterhin unverändert zugreifen. Ob die wohl als nächstes dran sind?

Auf Go Nintendo kann man sich den Brief, den die Firma an die User verschickt haben soll (ich hab keinen bekommen - bin ich nicht exklusiv genug?), anschauen.


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22. November 2007
Autor: Kefka

Gestern habe ich auf Kotaku gelesen, dass Super Mario Galaxy sich in den USA innerhalb der ersten Woche 500.000 (ja, genau, das ist eine halbe Million!) mal verkauft haben soll. In Japan lag die Zahl zwei Wochen zuvor (da gibt es das Spiel natürlich schon länger, immerhin kommt Ninty aus dem Land) bei ungefähr der Hälfte - hat ja auch nur die Hälfte der Einwohner. :P

Damit ist Super Mario Galaxy übrigens der Mario Titel mit den besten Verkäufen für die erste Woche. Und das, obwohl es noch nicht einmal Weihnachten ist! Vielleicht schlägt es ja am Ende noch Halo 3. ;)


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18. November 2007
Autor: Kefka

Die Reviews überschlagen sich. Manche behaupten gar, es wäre der beste Platformer aller Zeiten. Das Genre, so scheinen sich alle einig, ist gerettet.

schlange

Zumindest auf den ersten Blick hat sich dabei nicht so unglaublich viel getan: Wie seit N64 Tagen Gang und Gäbe gibt es eine lustige 3D Welt mit einem zentralen Ausgangsort (hier ein Observatorium), man muss Missionen, Spiele oder Gegner bezwingen, um Sternchen zu sammeln (120 um genau zu sein - 60 reichen und man darf gegen die Königsschildtkröte antreten), hat eine Anzeige für Lebensenergie und kann weiterhin fröhlich durch die Landschaft hüpfen. Plattsitzen kann man böse Pilzköpfe natürlich auch weiterhin. Natürlich wurde viel Neues erdacht, aber auch viel Altbekanntes wiederentdeckt: So feiert die Feuerblume (damit konnte Mario damals Feuerbällchen schießen) ihr Comeback und bringt auch noch gleich ihre Freundin die Eisblume mit. Mit dem Unsichtbarkeitsstern kann man wieder unverwundbar werden. Aber damit nicht genug: Man kann sich nun auch in eine Biene (!!! was um alles in der Welt?!) verwandeln, sich von einer Sprungfeder einwickeln lassen (um dann höher, weiter und schneller springen zu können), oder sich in die Reihen der süßen Boo-Geister einreihen. Ein Fliegesternchen gibt es auch noch. Außerdem kann man Rochenreiten, sich in einer Blubberblase fortbewegen, Jesus spielen (d.h. über Wasser laufen) und weiß Gott, was noch alles. Damit bietet Super Mario Galaxy eindeutig am meisten Verwandlungs- und Aktionsmöglichkeiten von allen bisherigen Mariotiteln.

smg screenshot

Lebensenergie verliert man zum Beispiel, wenn man sich von einem Gegner erwischen lässt oder in eine Grube fällt. Neu ist die Funktion des Leben-Pilzes, der euch nun vorrübergehend ein paar mehr Energiepunkte haben lässt. Indem man Münzen einsammelt, kann man die Leiste wieder auffüllen. Außerdem gibt es natürlich auch wieder eine Sauerstoffanzeige, wenn man taucht. Ansonsten bekommt man nicht mehr Leben geschenkt, wenn man hundert Münzen einsammelt - jetzt muss man nach Sternteilchen Ausschau halten. Fünfzig davon und man darf einmal mehr sterben. Oh, und man soll auch später lila Münzen sammeln können, um für 100 Stück einen Stern zu erhalten.

smg screenshot2

Doch mit diesem ganzen - verzeit mir - Schotter, der eigentlich nichts als ein Update desselben altbackenden Gameplays ist, kann man niemand hinter der XBOX hervorlocken. Warum sind alle so orgastisch-enthuisiastisch? Weil das spiel-entscheidende Element im neuen Mario Hüpf-und-Spring-Spaß eben nicht die Verwandlungskünste des kleinen, rotebekleideten Pummelklempners sind, sondern *tusch* Schwerkraft. Wenn man von einem Planeten bzw. Asteroiden losspringt, wird man unter Umständen auf einem anderen Landen, weil dessen Schwerkraft größer ist. Das ganze Gameplay ist dreidimensional. Nicht 3D, so mit 3D Renderfiguren und Co., sondern richtig, wirklich, wahrhaftig 3D. Mit Worten kann man das gar nicht beschreiben. Schaut euch einfach das Video an:

Wenn ihr gut genug Englisch könnt, solltet ihr unbedingt auch das Gametrailers Review sehen.

Cool ist auch, dass man nicht absolut dazu vergewaltigt wird, ständig den Wii-Controller durch die Landschaft zu schwingen. Mario steuert man meist mit Knöpfen. Nur wenn man rutscht (Rutschen runter, wie in allen 3D Marios üblich), Rochen fährt oder ähnliches steuert man damit piloten-ähnlich den Bewegungsablauf. Eigentlich wendet man das Teil immer dann an, wenn es am meisten Spaß macht. :)
Nachteile sind mal wieder die unglaublich tiefgründige und motivierende Story: Browser will Peach, entführt sie deswegen bei einer Party. Und Mario *tada* muss sie retten. Wahnsinn. Diesmal allerdings gibt es einen nervenaufreibenden Plot-Twist, der einem wirklich ans Herz gehen kann: Mario bekommt Hilfe. Und zwar nicht von irgendeinem Pilzkönig oder dergleichen, sondern von einer niedlichen Blondine. Meine Güte, ich bekomm Gänsehaut… *gähn* Die Nebenstory mit der Blondiprinzessin, die man sich in der Bibliothek anschaun kann, wird auch keinen vom Hocker haun. Aber das war ja bei Mario Spielen noch nie anders. Selbst Rollenspieler mit dem Klempner waren nur bedingt spannend. Wäre es nicht mal toll, wenn Ninty uns mal ein Mario Spiel mit einer Story geben würde? Einen echten Grund, diesen ganzen Kram durchzumachen?

Ansonsten könnte man an der Kameraführung rummeckern - manchmal, wie bei allen 3D Marios, nervt sie ein wenig. Aber auch wirklich nur manchmal. Verwirren tut das Spiel wiederrum gar nicht, obwohl es vom Weiten echt völlig irre aussieht. Für die, die noch keine Wii haben, ist Super Mario Galaxy eigentlich der Grund, sich eine zuzulegen. Günstigerweise ist ja eh bald Geschenke-Fress-Fest *äääääh* Weihnachten. :>

Hier mal die Engläner beim Anstehen (ja, die Schlange war lang):

anstehen


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