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Autor: Kefka Und noch mal Dragon Quest. Damit erkläre ich diese Woche zur DQ Woche. *wei* Warum? Laut der Mainichi Shimbun, einer der drei größten japanischen Zeitungen, hat sich das Nintendo DS Remake von Dragon Quest IV – Those Who are Shown the Way innerhalb von zwei Wochen über eine Million Mal verkauft (OK, ich hab’s hier gelesen). Für ein Remake, dass es übrigens auch damals auf die PlayStation geschafft hatte, mehr als nicht schlecht. Für Europa gibt es natürlich noch keinen Release Termin (wobei Fan, die das ROM analysiert haben, wohl schon bast fertige Übersetzungen in mehrere europäische Sprachen gefunden haben), dafür ist für Frühling 2008 bereits Dragon Quest V für Wii angekündigt. In Japan, versteht sich.
Die Japaner waren ja schon immer absolute Fans von der Serie, was ich persönlich nicht so gut nachvollziehen kann. Hat für mich zu viel Kiddy-Beigeschmack – zu bunt, zu wenig epische Story. Aber da das Nintendo DS nicht gerade mit RPGs zugeschüttet wurde, freu ich mich natürlich auch hierüber – dabei ist der vierte Teil storymäßig noch mit am nettesten.
Das Spiel ist erst mal natürlich immer noch dasselbe, wie damals. Die Geschichte ist in mehrere Teile geteilt, wobei zunächst erst mal kräftig an der Vorgeschichte gefeilt wird. Außerdem kommt hier zum ersten Mal die Kutsche vor, in der man seine Charaktere “parken” kann. Die Seite RPG Classics hat dem NES Spiel übrigens einen Schrein gebastelt, für alle, die es genau wissen wollen.
Mittlerweile ist einiges passiert – ein neuer Charakter ist in der PS Version hinzugekommen, ein Kapitel, die Möglichkeit mit seinen Teamkollegen zu quatschen. Die Grafik wurde natürlich sowieso komplett überholt und ist selbstverständlicherweise in Pseudo-3D. Für den DS wurde hübsch an der Doppel-Screen-Optik gefeilt, so dass man in Städten doppelt soviel zu sehen bekommt:
Ich find besagte Grafik übrigens recht gut gelungen. Die Farbgebung ist augenfreundlich, detailliert und einfach mal hübsch anzusehen. Auch der Trailer, den ich mir auf Youtube rausgesucht hab, macht ihmo Lust auf mehr:
Und noch als Lacher die Original-TV-Werbung von 1990. Ich find den Punk (oder was soll das sein?) so cool. Sahen wir damals auch alle so bescheuert aus? Meine Güte…
Hier noch ein Auszug aus einem Famitsû Artikel für den Nachfolgetitel Dragon Quest V. Sieht nicht groß anders aus, als Teil IV – aber mehr vom altgebewährtem ist ja auch nicht unbedingt verwerflich. Das ganze macht mir bewusst, dass für die Charakater-Designs immer noch der Dragon Ball Vater Akira Toriyama verantwortlich ist. Ich muss zugeben, dass ich dem Herren seine Zeichnungen noch nie leiden konnte…
Autor: Kefka Ich hatte es schon wieder vergessen, das Spiel. Immerhin ist das ganze bereits im April in Japan erschienen, komplett mit zugehöriger Special Edition vom DS Lite. Die Amerikaner zocken Final Fantasy XII: Revenant Wings immerhin schon seit November und das Spiel konnte sich auch prompt auf Platz 1 der GameBoy DS Verkaufscharts breit machen. Jetzt wurde für Europa der 15.Februar 2008 als Verkaufsstart bekannt gegeben. Endlich. Hier noch mal die offizielle japanische HP und jetzt noch das 1 UP Videoreview:
Autor: Kefka Nachdem ich im vorletzten Bericht über den Rollenspielmangel auf der Wii gemotzt habe, möchte ich heute mal ein wenig das neue Tales Game für’n GameBoy DS hypen. Freude schöner Götterfunken, gepriesen sei der Herr der Ringe in der Höh, es wird kommen ein neues Spiel. Am 6. Dezember schon wird das Spiel in Japan veröffentlicht. Ich bin mittlerweile so ausgehungert, dass ich einen RPGFutter-Import aus Kirschblütenland erwäge.
Hier ein Trailer mit sinnvollem Bildmaterial:
Ein lustiges Feature soll zum Beispiel die Möglichkeit zwischen Cell-Shading und klassischem 3D-Klotzlook (konkret heißt das schwarze Linien oder keine) zu wählen sein. Außerdem soll man Charaktere selbst kreiren können, was in japanischen RPGs eigentlich relativ selten der Fall ist. Altbekannt sind hingegen die Filmchen im Hippielooks, die Skit-Dialogfunktion und natürlich das Hau-wild-auf-die-Knöpfchen-und-hoff-dass-ne-Spezialattacke-draus-wird-Kampfsystem.
In Japan kann man übrigens nicht nur spielen, sondern auch gleich noch das passende Manga dazu lesen:
Autor: Kefka Yep. Japaner lieben Zusatzfunktionen für ihre Konsolen. Ich erinnere mich liebevoll an ein Bügeleisen für’s SNES (allerdings kenn ich das nur als Foto aus der… Total! oder war es die SuperPlay? oder noch was anderes?). Egal. Es gibt neuesterweise einen TV Tuner für den GameBoy DS. Jeder, der ein wenig im Web rumgeistert sollte auch schon entsprechende Meldungen z.B. bei N-Zone oder vielleicht einer englischsprachigen Business-Seite gesehen haben: Obwohl Ninty eigentlich keine Werbung für ihr neuestes Spielzeuchs gemacht haben, konnte ihre Homepage der japanischen Vorbestellwut kaum Stand halten und landete zwischendurch immer wieder auf der Nase. Da andere schon wortgewaltigerweise festgestellt haben, dass das DS TV beliebt sei, kann ich der Zahlhascherei geschickt ausweichen und mich gleich der richtigen Info hingeben.
Funktionen
Im Gegensatz zu den meisten anderen MobilTV-Geräten hat das DS zwei Bildschirme. Deshalb kann man praktischerweise beim Fernsehen nicht nur per Touchpad leichter die Kanal wechseln oder Lautstärke und Helligkeit einstelligen, sondern auch jeden möglichen anderen Unfug mit dem Gerät anstellen, wie zB Notizen schreiben, Screenshots machen usw. Wenn einem das Bild auf dem DS Bildschirm zu groß ist, kann man das ganz auch gedreht anschauen (frag mich mal einer nach dem Sinn). Zudem kann man sich per zweitem Bildschirm zeitgleich Videotext, Untertitel und sonstige Zusatzinfos lesenderweise zu Gemüte führen. Ein echter Vorteil gegenüber Handy und Co. Interessieren würde mich auch mal, ob man währenddessen auch GameBoy Advanced Games auf dem unteren Bildschirm spielen kann. Hier das offizielle Werbevideo:
Fotos und zwischendurch nen paar begeisterte Worte gibt es bei dannchoo.com.
Technologie
Bevor ihr in Freudentaumel verfallt: Das DS TV wird es nach jetztigem Technikstand bei uns wohl erst mal so nicht geben. In Japan läuft MobilTV nämlich über One-Seg. In Japan wird der terrestrische Rundfunk in 13 Segmente geteilt ausgestrahlt. Seit dem 1. April 2006 wird davon speziell für mobile Rundfunkempfänger, z.B. mit das Handy oder ein Navigationssystem im Auto, davon ein Segment (“One-Seg”) ausgestrahlt. Zur Komprimierung wird der h264 Standart im MPEG4 Format mit dem HE-ACC Audio-Codec verwendet. Die Auflösung beträgt maximal 320×240 pixel bei einer Bitrate von 220-320kbit/s. NTT DoCoMo hat für diejenigen von euch, die des Englischen mächtig sind, eine kleine Einführung ins Thema One-Seg.